Hotelbeleuchtung modernisieren im laufenden Betrieb
Kurz beantwortet: Ein Hotel lässt sich modernisieren, ohne Zimmer lange zu sperren. Der Schlüssel ist die richtige Reihenfolge: zuerst die Flächen mit den meisten Brennstunden wie Flure und Treppenhäuser, dann die Zimmer etagenweise, Lobby und Restaurant in Nacht- oder Randzeiten. Wo vorhandene Ausschnitte weitergenutzt werden, bleibt es bei Arbeiten ohne Staub und Lärm.
Wo im Hotel am meisten Energie steckt
Flure, Treppenhäuser und Nebenräume brennen oft rund um die Uhr. Hier rechnet sich die Umstellung am schnellsten, und Präsenzsteuerung bringt zusätzlich viel. In den Zimmern ist die Brenndauer kürzer, dafür prägt das Licht dort am stärksten das Gästeerlebnis. Welche Rolle Licht an jeder Station spielt, beschreibt Die Guest Journey in sechs Lichtstationen.
Ein bewährter Ablauf
- 1. Musterzimmer: Eine Lichtlösung wird in einem Zimmer eingebaut und abgenommen, bevor die Serie startet.
- 2. Flure und Treppenhäuser: etagenweise tagsüber, kurze Arbeitsfenster pro Abschnitt.
- 3. Zimmer: etagenweise in Phasen niedriger Auslastung oder im Zuge regulärer Renovierungen.
- 4. Lobby, Bar und Restaurant: nachts oder an Ruhetagen, mit Szenensteuerung für Tag und Abend.
Lichtqualität ist im Hotel nicht verhandelbar
Gäste merken sofort, wenn Licht kalt, flach oder blendend wirkt. Warmweißes Licht um 2.700 K, sehr gute Farbwiedergabe und flackerfreies Dimmen sind Pflicht. Im Bad braucht der Spiegel gutes, gleichmäßiges Licht für das Gesicht; im Zimmer sollte nachts ein dezentes Orientierungslicht den Weg zeigen, ohne zu wecken. Statt fester Luxwerte arbeitet man im Zimmer mit Lichtszenen.
Designleuchten erhalten
Viele Häuser haben Leuchten, die zum Charakter gehören. Diese lassen sich oft mit Umbausätzen auf LED umrüsten, statt sie zu ersetzen (Bestehende Leuchten weiterverwenden). Für unpassende Ausschnitte fertigen wir über Relighting.de Ersatzleuchten nach Maß, und eigene Akzentleuchten entstehen bei uns im 3D-Druck.
Erfahrung aus Deutschland und Mallorca
Wir planen und modernisieren Hotels in Deutschland und auf Mallorca – von Stadthotels bis zum Boutique-Hotel in Palma. Für größere Häuser bietet Licht-Leasing eine Modernisierung ohne Investitionsspitze.
Was Hoteliers vorab klären sollten
Vor dem Start lohnt ein Blick auf die Details, die später Zeit kosten: Welche Dimmer und Schalter sind in den Zimmern verbaut? Gibt es eine Gebäudesteuerung oder ein Keycard-System, das das Licht schaltet? Welche Leuchten sind Sonderanfertigungen? Und welche Bereiche unterliegen der Notbeleuchtung? Wer das in der Bestandsaufnahme klärt, vermeidet Überraschungen im Musterzimmer.
Häufige Fragen
Muss ein Hotel für die Modernisierung der Beleuchtung schließen?
Nein. Mit einer etagenweisen Umsetzung, Arbeiten in Randzeiten und dem Weiternutzen vorhandener Ausschnitte läuft der Hotelbetrieb weiter.
Wo sollte ein Hotel mit der LED-Umstellung anfangen?
Bei Fluren, Treppenhäusern und Nebenräumen, die rund um die Uhr leuchten. Dort rechnet sich der Tausch am schnellsten.
Welche Lichtfarbe passt ins Hotelzimmer?
Warmweißes Licht um 2.700 K mit sehr guter Farbwiedergabe und flackerfreier Dimmung. Statt fester Luxwerte arbeitet man mit Lichtszenen.
Können vorhandene Designleuchten im Hotel bleiben?
Oft ja: Mit LED-Umbausätzen lassen sich viele Leuchten weiterverwenden, ohne ihren Charakter zu verlieren.
