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Treppenhausbeleuchtung im Mehrfamilienhaus modernisieren

Kurz beantwortet: Das Treppenhaus im Mehrfamilienhaus ist ein Dauerbrenner im Wortsinn – und die Modernisierung ein Selbstläufer: LED-Leuchten mit integrierten Bewegungs-/Präsenzmeldern ersetzen Zeitschalter-Anlagen, senken den Allgemeinstrom deutlich und erhöhen Sicherheit wie Wohnqualität. Für WEG und Vermieter zählt daneben die Pflichtseite: Verkehrssicherheit verlangt funktionierendes, ausreichendes Licht auf allen Stufen.

Warum die alte Anlage teuer ist

Klassische Treppenhaus-Setups (Glühlampe/Energiesparlampe + Treppenlicht-Zeitschalter) leiden dreifach: hohe Anschlussleistung, ineffiziente Dauer-Intervalle („einer drückt, drei Etagen brennen fünf Minuten“) und Wartungskosten durch häufige Leuchtmittelwechsel in schlecht erreichbaren Höhen. Dazu das Sicherheitsthema: dunkle Stufenabsätze und tote Schalter sind Haftungsrisiken – für die Verkehrssicherheit haftet die Eigentümerseite.

Die moderne Lösung

WEG, Vermieter, Umlage

Der Strom des Treppenhauses läuft über den Allgemeinstrom und damit in die Betriebskosten – von der Einsparung profitieren unmittelbar die Bewohner, was Beschlüsse in der Eigentümerversammlung erfahrungsgemäß erleichtert. Die Investition selbst ist Sache der Eigentümer (Instandhaltung/Modernisierung nach WEG-Beschluss bzw. Vermieterentscheidung); die kurze Amortisation über gesparten Allgemeinstrom und entfallende Wartung liefert die Argumente. Für die Versammlung lohnt eine einfache Gegenüberstellung nach dem Muster unserer Amortisationsrechnung.

Ablauf ohne Ärger

Bestandsaufnahme (Leuchtenpositionen, Schaltung, dunkle Ecken) → Musterinstallation auf einer Etage → Beschluss → etagenweiser Umbau in wenigen Tagen. Vorhandene Auslässe werden fast immer weitergenutzt; wo Deckenöffnungen nicht zu neuen Leuchten passen, helfen Adapterlösungen. Nebeneffekt, den Bewohner sofort loben: Schluss mit dem nächtlichen Schalter-Suchen – das Licht ist einfach da.

Häufige Fragen

Lohnt sich LED im Treppenhaus wirklich?

Ja – hohe Brennstunden, Allgemeinstrom-Ersparnis und entfallende Leuchtmittelwechsel amortisieren Sensor-LED-Leuchten meist in wenigen Jahren; die Bewohner profitieren direkt über die Betriebskosten.

Bewegungsmelder oder Zeitschalter – was ist besser?

Sensorleuchten je Ebene: Licht nur dort und solange es gebraucht wird, ohne Schaltersuche im Dunkeln. Zeitschalter beleuchten stets das ganze Haus.

Wer beschließt die Modernisierung im MFH?

In der WEG die Eigentümerversammlung, beim Mietshaus der Eigentümer/Vermieter. Eine kurze Wirtschaftlichkeitsrechnung und eine Musteretage machen den Beschluss leicht.

Muss nachts Licht im Treppenhaus brennen?

Dauerlicht ist nicht generell vorgeschrieben, wohl aber jederzeit verfügbares, ausreichendes Licht (Verkehrssicherheit). Sensorleuchten mit Orientierungs-Grundlicht erfüllen das elegant.

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