Wie viel Lux braucht ein Restaurant?
Kurz beantwortet: Für Gasträume schreibt die Norm bewusst keinen festen Wert vor – Atmosphäre geht vor Helligkeit. Praxisüblich sind 50–200 Lux je nach Konzept und Tageszeit, mit hellen Tischinseln im gedimmten Raum.
Was neben dem Lux-Wert zählt
Restaurantlicht folgt anderen Gesetzen als Arbeitslicht: warme Farbtemperaturen (2200–2700 K), hohe Farbwiedergabe für Speisen (CRI 90+) und der Kontrast zwischen beleuchteter Tafel und ruhigem Raum machen die Wirkung. Feste Lux-Werte gelten dagegen in den Arbeitsbereichen: Küche 500 Lux, Theke und Kasse funktional hell.
Praxistipp
Szenen nach Tageszeit automatisieren: Lunch hell und frisch, Abend warm und tief – niemand aus dem Team soll abends per Schalter „auf hell“ durchstarten können.
So erreichen Sie den Wert
Ob die Anlage die Richtwerte real liefert, zeigt eine Lichtberechnung oder die Messung vor Ort – Grundlagen zu den Einheiten erklärt unser Beitrag Lumen, Lux, Watt. Liegt der Bestand darunter, gelingt die Sanierung meist ohne Umbau – passgenaue LED-Leuchten für vorhandene Decken prüft unser Service Relighting.de. Für die normgerechte Planung sind wir als Lichtplaner an Ihrer Seite.
Hinweis: Die genannten Werte sind Richtwerte als Planungshilfe, angelehnt an DIN EN 12464-1 bzw. Praxisempfehlungen. Verbindliche Nachweise für Arbeitsstätten liefert eine normgerechte Lichtberechnung durch den Fachplaner.
Häufige Fragen
Wie hell sollte ein Restaurant abends sein?
Deutlich gedimmt – oft nur 50–100 Lux im Raum, dafür gezielte warme Tischinseln. Der Kontrast macht die Atmosphäre, nicht die Grundhelligkeit.
Gibt es Pflicht-Lux-Werte in der Gastronomie?
Für den Gastraum nicht – wohl aber für Arbeitsbereiche: Die gewerbliche Küche liegt bei 500 Lux, auch Theke und Kasse brauchen funktionales Licht.
Welche Lichtfarbe im Restaurant?
2200–2700 K – warmes Licht lässt Speisen appetitlich und Gesichter vorteilhaft wirken; je später der Abend, desto wärmer.
