Wie viel Lux braucht ein Supermarkt?
Kurz beantwortet: Lebensmittelmärkte arbeiten praxisüblich mit 500 Lux und mehr in den Verkaufszonen – deutlich über dem Retail-Grundwert, denn Frische wird über Helligkeit und Farbe kommuniziert.
Was neben dem Lux-Wert zählt
Der Vollsortimenter ist Lichttechnik in Serie: helle, gleichmäßige Gänge, akzentuierte Frischezonen mit warenspezifischen Spektren (Brot warm, Fleisch mit speziellen Rottönen, Obst & Gemüse brillant, Fisch kühl-frisch) und funktionale Kassenzone. Vertikale Ausleuchtung der Regale zählt mehr als Bodenhelligkeit – gekauft wird auf Augenhöhe. Bei den Laufzeiten des Lebensmittelhandels rechnet sich effiziente LED-Technik mit tageslichtabhängiger Regelung besonders schnell.
Praxistipp
Frischeabteilungen nie mit Standardlicht bestücken: Warenspezifische Spektren sind hier kein Luxus, sondern Umsatzfaktor – dieselbe Theke wirkt damit sichtbar frischer.
So erreichen Sie den Wert
Ob die Anlage die Richtwerte real liefert, zeigt eine Lichtberechnung oder die Messung vor Ort – Grundlagen zu den Einheiten erklärt unser Beitrag Lumen, Lux, Watt. Liegt der Bestand darunter, gelingt die Sanierung meist ohne Umbau – passgenaue LED-Leuchten für vorhandene Decken prüft unser Service Relighting.de. Für die normgerechte Planung sind wir als Lichtplaner an Ihrer Seite.
Hinweis: Die genannten Werte sind Richtwerte als Planungshilfe, angelehnt an DIN EN 12464-1 bzw. Praxisempfehlungen. Verbindliche Nachweise für Arbeitsstätten liefert eine normgerechte Lichtberechnung durch den Fachplaner.
Häufige Fragen
Warum sind Supermärkte so hell?
Helligkeit signalisiert Frische und Sauberkeit – praxisüblich sind 500 Lux und mehr, kombiniert mit gezielten Akzenten in den Frischezonen.
Was sind warenspezifische Lichtspektren?
Auf Warengruppen abgestimmte LED-Spektren (z. B. für Backwaren, Fleisch, Obst), die die natürlichen Farben betonen – Standard in modernen Frischeabteilungen.
Worauf kommt es bei Regalbeleuchtung an?
Auf vertikale Beleuchtungsstärke über die gesamte Regalhöhe – der Kunde kauft, was auf Augenhöhe gut aussieht, nicht was am Boden hell ist.
