Goldene Krusten, warme Farben, ofenfrische Anmutung: In der Bäckerei entscheidet Licht direkt am Regal über den Appetit – und damit über den Umsatz. Luxoo ist auf Beleuchtung für Bäckereien spezialisiert: vom Schaufenster über Theke und Vitrine bis zur Backstube, für einzelne Bäckereien genauso wie für Filialketten.
Brot und Gebäck leben von Gold- und Brauntönen. Unter neutralweißem Standardlicht wirken sie fahl und trocken, unter zu rotem Licht künstlich. Bewährt haben sich warme Farbtemperaturen um 2.500–2.700 K mit sehr guter Farbwiedergabe (CRI 90+): Die Kruste glänzt, die Krume wirkt saftig, Mehlstaub fällt nicht ins Gewicht. Warum das so ist, erklären wir ausführlich in Warum Brot warmes Licht braucht.
Dazu kommt die Dramaturgie des Tages: Bäckereien verkaufen ab dem frühen Morgen. Das Schaufenster muss um 6 Uhr im Dunkeln einladen, mittags gegen die Sonne bestehen und nachmittags die Café-Ecke gemütlich machen. Und hinter der Ladentür gelten andere Regeln: In der Backstube zählen helles, gleichmäßiges Arbeitslicht, splittergeschützte Leuchten und Technik, die Mehlstaub, Hitze und feuchtem Wischen standhält.
Das Schaufenster ist morgens im Dunkeln die erste Werbung. Gerichtete Strahler setzen die Auslage in Szene, ohne Passanten zu blenden. Mit Dämmerungssensor oder Zeitschaltung leuchtet es nur, wenn es wirkt. Der Eingang sollte heller sein als die Straße, damit der Laden einladend wirkt. Mehr zum Schaufenster →
Das Regal hinter der Theke ist die Bühne für Brot. Warmes Licht mit 2.500–2.700 K und CRI 90+ von vorn oben, damit keine Schatten auf die Ware fallen. Integrierte Regalbeleuchtung bringt auch die unteren Fächer zum Leuchten, die sonst im Dunkeln liegen.
Schienenstrahler mit passendem Abstrahlwinkel setzen Brötchen, Snacks und Gebäck gezielt in Licht – deutlich heller als der Raum, damit der Blick auf der Ware landet. Wichtig: kein Licht in die Augen von Kundschaft und Personal und keine Spiegelungen in der Thekenscheibe.
Torten, Sahne und Früchte brauchen brillantes Licht mit sehr hoher Farbwiedergabe, damit Farben frisch und natürlich wirken. In gekühlten Vitrinen kommt es zusätzlich auf geringe Wärmeabgabe an. Eine Spur neutraler, um 3.000 K, lässt helle Cremes sauber statt gelblich wirken. Mehr zur Vitrine →
Hier zählt gutes, blendfreies Licht auf Gesichter und Kassenbereich: Das Personal erkennt Münzen und Display, die Kundschaft sieht ein freundliches Gegenüber statt harter Schatten.
Im Café darf es gemütlicher werden: warmes, gedimmtes Licht, Pendelleuchten über den Tischen, Wandlicht für Atmosphäre. Mit einer einfachen Szenensteuerung wechselt die Stimmung vom hellen Frühstücksgeschäft zum ruhigen Nachmittag. Mehr zum Café →
Gleichmäßiges, blendfreies Arbeitslicht mit mindestens 300 Lux, 500 Lux beim Garnieren und Dekorieren. Neutrales Licht um 4.000 K hält wach – gerade in der Nachtschicht. Leuchten mit geschlossenen, glatten Oberflächen, splittergeschützten Abdeckungen und passender Schutzart. Mehr zur Backstube →
Robuste Feuchtraumleuchten mit Präsenzmelder: Licht nur, wenn jemand da ist. Für Kühl- und Tiefkühlräume braucht es Leuchten, die für niedrige Umgebungstemperaturen freigegeben sind. Mehr zu Kühl- und Snacktheke →
| Bereich | Lichtfarbe | Farbwiedergabe | Beleuchtungsstärke | Worauf es ankommt |
|---|---|---|---|---|
| Brotregal & Theke | 2.500–2.700 K | CRI 90+ | deutlich über dem Grundlicht | gerichtetes Licht, keine Blendung |
| Konditorei-Vitrine | ca. 3.000 K | CRI 90+ | brillant, gleichmäßig | wenig Wärme auf der Ware |
| Verkaufsraum | 2.700–3.000 K | CRI 90+ | ca. 300 lx | Ware heller als Raum |
| Café-Bereich | 2.700 K | CRI 90+ | gedimmt, nach Stimmung | Szenen für Morgen und Nachmittag |
| Backstube: Teig & Backen | ca. 4.000 K | Ra ≥ 80 | 300 lx | gleichmäßig, splittergeschützt |
| Backstube: Garnieren & Dekorieren | ca. 4.000 K | Ra ≥ 80, besser 90 | 500 lx | feine Details erkennen |
Die Werte für die Backstube orientieren sich an DIN EN 12464-1 (Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen). Für den Verkauf sind es bewährte Praxiswerte aus dem Lebensmittelhandel. Mehr Hintergrund: Wie viel Lux braucht ein Bäckerei-Verkaufsraum?, Farbtemperatur erklärt und CRI und Farbwiedergabe.
Über offenen Lebensmitteln dürfen bei einem Bruch keine Glas- oder Kunststoffsplitter in die Ware fallen. Leuchten mit bruchsicheren Abdeckungen sind deshalb in Backstube und Produktion Standard und werden bei Hygiene-Audits regelmäßig geprüft.
Trockene Bereiche mit Mehlstaub brauchen mindestens staubgeschützte Leuchten, Bereiche mit regelmäßiger Nassreinigung IP65 oder höher. Was die Ziffern bedeuten: IP-Schutzarten erklärt.
Glatte, geschlossene Oberflächen ohne Staubfallen lassen sich schnell abwischen. Offene Rasterleuchten und Lamellen sind in der Produktion fehl am Platz.
Moderne LED-Strahler geben deutlich weniger Wärme auf die Ware ab als Halogen und praktisch keine UV-Strahlung. Hochwertige Treiber sorgen für flimmerfreies Licht – wichtig für Personal, das lange Schichten steht.
Wir zonieren die Bäckerei wie eine Bühne: Die Ware ist der Star, nicht die Decke. Für Neubau und Umbau planen wir das komplette Lichtkonzept mit Lichtberechnung und Leuchtenliste. Bestehende Filialen rüsten wir ohne Umbau um: Passgenaue Leuchten für vorhandene Deckenausschnitte und Schienen machen den Tausch zur Nachtaktion zwischen Ladenschluss und Öffnung.
Vor Ort oder per Fotos, Maßen und kurzem Fragebogen – auch für viele Filialen gleichzeitig.
Zonen, Leuchten, Lichtfarben – erst in einer Filiale umgesetzt und gemeinsam abgenommen.
Einheitliche Leuchtentypen und Werte für jede Filiale, passend zum jeweiligen Bestand.
Vorab gepackte Leuchtenpakete je Filiale, Tausch über Nacht. Auf Wunsch als Licht-Leasing über alle Standorte.
Wie ein Rollout im Detail abläuft: Bäckerei-Filialen beleuchten: Einheitlicher Rollout ohne Umbau. Für Sondermaße bei Deckenausschnitten fertigt unser Service Relighting.de die passende Ersatzleuchte.
Schienenstrahler setzen die Theke gezielt in warmes Licht, Regalbeleuchtung bringt Brote und Gebäck zum Leuchten, und der Verkaufsraum bleibt hell und einladend – ein Konzept, das sich über den kompletten Filialbestand ausrollen lässt: standardisiert geplant, ohne Umbau installiert, im laufenden Betrieb gewechselt.
Für Brot und Gebäck hat sich warmes Licht um 2.500 bis 2.700 K bewährt. Es betont die Brauntöne der Kruste. Für Konditorei-Vitrinen mit hellen Cremes ist etwas neutraleres Licht um 3.000 K sinnvoll, in der Backstube neutrales Arbeitslicht um 4.000 K.
Im Verkaufsraum sind rund 300 Lux Grundlicht üblich, die Ware selbst wird deutlich heller beleuchtet. In der Backstube gelten nach DIN EN 12464-1 300 Lux für Teigherstellung und Backen und 500 Lux für Garnieren und Dekorieren.
Für Verkaufsraum, Theke und Vitrine sollte die Farbwiedergabe bei CRI 90 oder höher liegen. Darunter wirken Kruste und Füllungen blass und flach.
In der Produktion über offenen Lebensmitteln werden Leuchten mit bruchsicheren, splittergeschützten Abdeckungen und glatten, leicht zu reinigenden Oberflächen eingesetzt. Die Schutzart richtet sich nach Mehlstaub und Reinigung; bei regelmäßiger Nassreinigung ist IP65 oder höher sinnvoll.
Wärmestrahlende Leuchten wie alte Halogenstrahler können das Austrocknen beschleunigen. Moderne LED-Strahler geben deutlich weniger Wärme auf die Ware ab und strahlen praktisch kein UV ab.
Ja. Mit passgenauen Leuchten für vorhandene Deckenausschnitte und Schienen erfolgt der Tausch zwischen Ladenschluss und Öffnung – auch über viele Filialen hinweg und auf Wunsch über Licht-Leasing finanziert.
Erzählen Sie uns von Ihrer Bäckerei oder Ihren Filialen – Sie erhalten eine erste, unverbindliche Einschätzung.
Lichtfarbe, CRI und Wärme
Hygiene, IP und Luxwerte
Torten & Kühlvitrinen
Wirkung ab 6 Uhr morgens
Lichtszenen für den Tag
Belegte Brötchen frisch zeigen
Beispielrechnung pro Filiale
Für Bäckereiketten
Der richtige Zeitpunkt